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Wien 4.,Wieden - ArchitekturstudentInnen der Technischen Universität Wien gewinnen GAU:DI-Preis
Module aus gebrauchten Europaletten: Eine flexible, leicht auf- und abbaubare Konstruktion, die nicht nur kostengünstig, sondern auch noch in hohem Maße ökologisch ist. All das ist das “Palettenhaus” des österreichischen TU-Studententeams Gregor Pils und Claus Schnetzer. Diese Eigenschaften verhalfen beim EU-Architekturbewerb GAU:DI zum 1.Preis. Eine beachtliche Leistung angesichts mehrerer hundert TeilnehmerInnen renommierter europäischer Universitäten.
Der Siegerentwurf besteht aus 800 gebrauchten Euro-Paletten (Holz), die zu Modulen zusammengebaut werden. Die vielseitige und ökologische Bauweise konnte auf Basis ihres Innovationsgehaltes inzwischen sogar patentiert werden. Darüber hinaus kann das “Palettenhaus” durch unterschiedliche Ausführung vielfältigen Situationen angepasst werden. Die eingereichte Version war ein Gebäude in Niedrigstenergie-Bauweise (Passivhaus-Bauweise). Andere Einsatzgebiete sind Slums in Entwicklungsländern, wo die Selbstbaufähigkeit des Konzeptes zum Tragen kommt, oder temporäre Bauten (wie Rotkreuz-Stationen) in Katastrophengebieten.
am 11.09.2008 21:49
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